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PRESS RELEASE
Spezialfonds-Analyse von Universal Investment: Investoren schichten von Staats- in Unternehmensanleihen um
Erscheinungsdatum:
18. März 2024
Frankfurt am Main
- Institutionelle Investoren kauften 2023 verstärkt Unternehmensanleihen
- Die Bestände von Staatsanleihen gingen zurück
- Bundesanleihen verloren am stärksten
Deutlich war der Rückgang bei deutschen Bundesanleihen, die mit Abstand den größten Posten unter den Staatsanleihen ausmachen und 2022 einen deutlichen Sprung nach oben erlebt hatten. Sie fielen zum Dezember 2023 von mehr als 36 Prozent wieder zurück auf etwas über 30 Prozent und liegen damit weit unter dem Stand von mehr als 40 Prozent zu Beginn der Auswertung im Jahr 2011.
Leicht im Plus liegen dafür Emerging-Markets-Anleihen (von knapp 16 auf knapp 17 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr ist das keine große Veränderung, jedoch stehen Schwellenländer über den gesamten Zeitraum der Auswertung hinweg für eine der stärksten Entwicklungen innerhalb der Portfolios überhaupt: Zu Beginn der Auswertung 2011 lag ihr Anteil erst bei rund 6 Prozent. Ebenfalls im Plus liegen US-Treasuries (von gut 11 auf gut 12 Prozent) sowie französische Anleihen (von rund 9 auf knapp 11 Prozent). Italienische Anleihen kommen immerhin noch auf knapp 4 Prozent, während sich die weitere Peripherie Europas einschließlich Großbritanniens unverändert nahe Null bewegt – ebenso Russland.
Bundesanleihen immer noch im Fokus, aber weniger stark nachgefragt
Trotz der Verwerfungen der letzten Jahre verzeichnen die Spezialfonds auf der Plattform von Universal Investment insgesamt eine gute Wertentwicklung. Zum Stichtag 15. Januar 2024 lag die Gesamtperformance über ein Jahr bei 7,2 Prozent, über fünf Jahre immer noch bei 4,4 Prozent. Lediglich für den Zehnjahreszeitraum lag sie bei 3,8 Prozent und damit leicht unterhalb der für viele institutionelle Investoren maßgeblichen Vierprozentmarke.
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