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PRESS RELEASE
Universal Investment-Umfrage: Ein Drittel muss ESG-Performance des eigenen Immobilien-Portfolios erst noch bestimmen
Erscheinungsdatum:
10. April 2024
Frankfurt am Main
- Klassische Energieausweise und GRESB sind beliebteste Verfahren zur Beurteilung der ESG-Performance
- Institutionelle Investoren setzen mehr auf Artikel-8-Fonds nach SFDR als auf Artikel-9-Fonds
- Photovoltaik-Anlagen sollen vor allem den Immobilienwert optimieren
- Bereits jeder Fünfte kann sich vorstellen, Immobilien aus dem eigenen Bestand in einen Miteigentumsfonds einzubringen
„Für die erfolgreiche Transformation des Gebäudebestandes ist die ganzheitliche Erfassung der ESG-Performance der entscheidende erste Schritt. Auch nach jahrelangem öffentlichem Diskurs über das Thema Analyse, Datenerhebung und Smart-Metering besteht hier noch enormer Handlungsbedarf“, kommentiert Axel Vespermann, Head of Real Estate von Universal Investment. „Transparenz ist jedoch die Grundvoraussetzungen, um die Risiken im eigenen Portfolio zu erkennen und zu steuern. Eine vereinheitlichte Methodik würde zusätzliche Klarheit bei der Bewertung ermöglichen und muss langfristig das Ziel von Politik und Wirtschaft sein.“
Im Label-Dschungel vertrauen Anleger klassischem Energieausweis und GRESB
Die Auswertung der Umfrage zeigt, dass ESG-Kriterien auf einer Skala von eins (unwichtig) bis zehn (sehr wichtig) beim Ankauf (8/10) und bei der Bewirtschaftung von Bestandsimmobilien (7/10) inzwischen als wichtig eingestuft werden. Zur Beurteilung der ESG-Performance des Immobilienportfolios sind klassische Energieausweise (35 %) und das GRESB-Verfahren (24 %) führend. Auf die Frage, ob eine Zusammenarbeit mit externen ESG-Beratern in Frage kommt, antworteten 62 Prozent mit nein. Aus Sicht der Befragten ist der Status nach Artikel 8 der SFDR (48 %) der wichtigste ESG-Standard, gefolgt von der EU-Taxonomie (44 %) und den PRI (32 %). Im Vergleich wird der Impact-Status gemäß Artikel 9 der SFDR nur von 12 Prozent als künftig wichtig eingestuft.
Photovoltaik-Anlagen sollen vor allem den Immobilienwert optimieren
Maßnahmen zur Verringerung des Energie- und Stromverbrauchs stehen für 95 Prozent der Befragten im Vordergrund, gefolgt von der Installation von Photovoltaik-Anlagen (68 %) und der Optimierung der Heizungsanlagen (68 %). Knapp 45 Prozent gaben an, Photovoltaik-Anlagen auf ihren Immobilien zur Selbstnutzung zu installieren, während 35 Prozent installierte Photovoltaik-Anlagen an Dritte verpachten wollen. Eine Installation erfolgt in über 59 Prozent der Fälle zur Optimierung des Immobilienwertes, ca. 14 Prozent streben eine Optimierung der Cashflow-Rendite an.
Media contact
Alfons Niederlaender
Senior Communications Manager